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Für Euch im Test: Hello Fresh Kochbox

Ein Artikel von   Christiane  christiane-seitz

Was Du über die HelloFresh Kochbox wissen musst (Anzeige)

Nicht erst seit Corona sind Kochboxen in aller Munde: Doch was können diese Boxen wirklich? Wie läuft das ab? Wo liegen die Vorteile, wo die Nachteile?

Wir haben uns für Euch mal näher mit HelloFresh auseinandergesetzt, aber überzeugt Euch selbst:

Das Kochbox-Prinzip am Beispiel von HelloFresh

Hello Fresh Wundercurves Test

Das Prinzip der Kochboxen ist denkbar einfach: Du suchst Dir Gerichte aus, dann bekommst Du wöchentlich eine Box zugeschickt und sparst Dir das Einkaufen, das Heraussuchen von Rezepten, das Zusammensuchen aller Zutaten und bekommst alles frisch sowie perfekt portioniert: Somit musst Du nicht mehr aus einer Zutat noch ein weiteres Gericht kochen, weil Du nicht alles verbraucht hast. Hier bei HelloFresh gestaltet sich der Bestellprozess als ein Abo-Modell. Theoretisch kannst Du also jede Woche eine Box bekommen, Du kannst aber auch einzelne Wochen pausieren oder sogar ganz - es ist also nicht so wie bei vielen gängigen Abos aus anderen Bereichen, dass Du zahlen musst, auch wenn Du es gerade nicht brauchst: Du kannst immer selbst entscheiden, wann und welche Box Du bekommen möchtest. Im Schnitt zahlst Du übrigens pro Person pro Gericht 5,77 Euro.

Vorteile & Nachteile

Die Vorteile auf einen Blick:

  • enorme persönliche Zeitersparnis

  • jederzeit pausierbar

  • frische, genau portionierte Zutaten

  • direkte Lieferung nach Hause

  • Abwechslungsreiche Auswahl an Gerichten

  • auch geeignet für Veganer, Vegetarier und Personen mit Glutenunverträglichkeit

  • Tolle Rezeptkarten, die immer wieder verwendet werden können

  • nachhaltige Gesamtverpackung

  • gut für Kochanfänger geeignet, auch extra Familyboxen, um mit Kindern kochen zu können

Nachteile:

  • keine Erinnerung, wenn man vergisst, seine Gerichte zu wählen, allerdings gibt es eine automatisierte Vorauswahl, die abgestimmt ist auf Deine Vorlieben und dann automatisch greift

  • Angebot für Unverträglichkeiten (Gluten, Milchprodukte) + veganes Essen noch ausbaufähig, aber schon mit einigen Gerichten vorhanden

Oft haben wir gehört, dass bei den Kochboxen die Zutaten schnell verderben und die Auswahl den eigenen Geschmack nicht trifft. Das lässt sich auf jeden Fall widerlegen, mit der richtigen Lagerung sind alle Gerichte definitiv im Verlauf einer Woche haltbar, durch die Angaben auf den Rezeptkarten zur Kochempfehlung kann zusätzlich gesteuert werden, dass die verderblichen Zutaten zuerst verkocht werden. Hinzu kommt gerade bei HelloFresh die wirklich riesige Auswahl an Gerichten, da ist in den letzten Monaten viel passiert und die Auswahl wird ständig erweitert.

Gerichte im Team-Test

Wir haben für unseren Test eine Family Box mit 4 Gerichten á je drei Personen bestellt. Die Box kam pünktlich an, alles war gut verpackt. Der Kühlbeutel landete direkt so wie er ist bei uns im Team-Kühlschrank, aus den Zutatentüten für die einzelnen Gerichte schnappten wir uns noch die Salate und Kräuter, um diese ebenfalls extra im Kühlschrank zu lagern.

Eine kleine Überraschung erwartete uns noch im Inneren der Box. Neben einen Umschlag mit Flyern für Partnerprogramme von HelloFresh wurde uns auch ein Produkttest für 5 verschiedene Frischkäsesorten mitgegeben. HelloFresh kooperiert mit einigen Firmen, wodurch immer wieder auch Probierportionen von Fremdprodukten in der Box landen - eine tolle kleine Überraschung und Ergänzung!

In Zeiten von Home-Office sind wir nicht mit vielen Personen im Büro, also haben wir an einem Tag zwei Gerichte parallel gekocht, das hat gereicht für sechs Personen, es ist sogar noch etwas übrig geblieben. Wir haben extra die Gerichte gewählt, die eine ähnliche Kochzeit hatten und konnten so in etwa 40 Minuten parallel beide Gerichte kochen, durch die gut und einfach geschriebenen Rezeptkarten war das überhaupt kein Problem. Einzig und allein zusätzlich zu unserer Kochbox brauchten wir noch Öl, Salz und Pfeffer zum Kochen unserer Gerichte - alles andere war vollständig in unserer Box enthalten.

Das Kochen ging dann ganz leicht von der Hand. Die Rezeptkarten sind sehr ausführlich, jedes Rezept hat eine Nummer, die sich auf den Zutatentüten wiederfindet, so läuft die Zuordnung spielend leicht. Im Handumdrehen hatten wir alle Zutaten geschnippelt und losgelegt, das Zeitmanagement der Rezepte ist dabei positiv hervorzuheben. Durch genaue Angaben, wann der Ofen vorgeheizt wird, wann etwas schon auf den Herd kommt, während etwas anderes noch geschält und zerkleinert wird, geht nichts schief und wir konnten die prognostizierten Kochzeiten einhalten. Es war sogar am Ende noch etwas Luft, während alles köchelt, sodass wir all die benutzen Utensilien schon abwaschen konnten.

Das Ergebnis wusste zu begeistern, uns hat es allen sehr gut geschmeckt. Aber seht Euch selbst die Resultate in den Bildgalerien an!

Unser Fazit: HelloFresh auszuprobieren lohnt sich auf jeden Fall. Vor allem Menschen, die ihren Schweinehund erstmal überwinden müssen, um zu kochen, die nicht so viele Ideen haben oder einfach zu wenig Zeit - diese Personen werden das Angebot von Hello Fresh lieben. PS: Ich als Gründer-Workaholic tue es auf jeden Fall.

FAQ sowie Tipps & Tricks

Bevor wir HelloFresh getestet haben, gab es einige Fragen, die uns besonders interessiert haben. Vielleicht hast Du dir genau diese Fragen auch schon gestellt, dann kannst Du Dich hier zu den relevanten Fragen klicken - mit dabei auch spezielle Tipps aus unserem Team, die aus unseren persönlichen Erfahrungen stammen:

Was für Boxen gibt es bei HelloFresh?

Muss ich ein bestimmtes Kochlevel haben, um mitzumachen?

Brauche ich bestimmte Voraussetzungen zu Hause für die Kochboxen?

Welche Gerichte gibt es? Was ist mit Unverträglichkeit, mit veganem Essen?

Wie wähle ich meine Gerichte aus und wie kann ich pausieren?

Kann ich auch mehr Gerichte wählen als die klassischen Boxgrößen?

Wie kommen die Gerichte geliefert und wie wird sichergestellt, dass die Zutaten frisch bleiben?

Wie lagere ich die Zutaten, bis ich koche?

Wie nachhaltig ist HelloFresh?

Was für Boxen gibt es bei HelloFresh?

Du wählst bei HelloFresh erst Deine Vorliebe aus (Fleisch & Gemüse, familienfreundlich, vegetarisch) - das bestimmt, welche Gerichte Dir später automatisiert vorgeschlagen werden, Du kannst dann aber trotzdem noch aus den anderen Vorlieben auswählen. Hast Du Dich hier entschieden, kommt die Boxgröße. Es gibt Boxen für 2, 3 oder 4 Personen. Dabei kannst Du wählen, ob Du 3, 4 oder 5 Gerichte die Woche bekommen möchtest. Hast Du einen Thermomix, kannst Du zudem angeben, dass Du nur Thermomix-geeignete Rezepte haben möchtest.

Muss ich ein bestimmtes Kochlevel haben, um mitzumachen?

Nein! Das ist einer der großen Vorteile. Selbst wenn Du im Kochen überhaupt nicht geübt bist, ist das kein Problem. Auf den Rezeptkarten findest Du sehr einfach dargestellt, was Du machen musst. Jeder Schritt ist auch mit einem Bild unterlegt und es wird wirklich genau beschrieben, wie viel Du wovon brauchst - ob als ml-Angabe oder mit EL-Hinweis. Auch steht immer dabei, in welcher Form etwas geschnitten werden muss, bei keinem der Schritte war irgendetwas unklar - das hat uns sehr überrascht, das waren wir von Kochbüchern oder anderen online zu findenden Rezepten nicht gewohnt und erfreut vor allem Koch-Neulinge.

Brauche ich bestimmte Voraussetzungen zu Hause für die Kochboxen?

Was nicht mitgeliefert wird, sind Eier, Öl, Salz & Pfeffer - hier wird davon ausgegangen, dass diese Zutaten zu Hause vorrätig sind. An Kochutensilien ist zu empfehlen, einen Stampfer, ein Rührgerät und Schäler zu Hause zu haben, ansonsten wird nichts weiter benötigt, bis auf Töpfe, Pfannen, Schüsseln selbstverständlich.

Welche Gerichte gibt es? Was ist mit Unverträglichkeit, mit veganem Essen?

Die Auswahl ist wirklich vielfältig, jede Woche kannst aus über 20 Vorschlägen Deine Box zusammenstellen. Dabei gibt es ganz verschiedene Kategorien. Es gibt vegetarische, kalorienarme, milchproduktfreie, weizenfreie und besonders schnelle Express-Rezepte. Zusätzlich werden Dir saisonale Specials geboten. Reine vegane Varianten gibt es selten, aber in den milchproduktfreien & vegetarischen sind ab und zu welche dabei.

Wie wähle ich meine Gerichte aus und wie kann ich pausieren?

Über die App oder die Website hast Du wöchentlich die Chance bis vier Tage vor Deinem gewünschten Liefertag Deine Wunschgerichte auszuwählen, die dann direkt zu Dir nach Hause gebracht werden. Du kannst auch schon 5 weitere Wochen im Voraus auswählen.

Unser Tipp: Achte darauf, dass Du bei manchen Gerichten noch etwas zuzahlen musst, wenn besondere Zutaten, wie spezielle Nüsse, Fisch- oder Fleischsorten enthalten sind. Das wird Dir aber genau angezeigt, wieviel Geld pro Portion hier darauf berechnet werden müssen.

Sowohl auf der App als auch auf der Website kannst Du wie bei der Auswahl der Gerichte auch bis vier Tage vor der Lieferung entscheiden, ob Du die Box möchtest oder nicht. Unter Bestellung bearbeiten kannst Du die Woche pausieren, den Liefertag verlegen oder aber die Boxgröße ändern. Dauerhaft pausieren kannst Du über Deine Account-Einstellungen.

Kann ich auch mehr Gerichte wählen als die klassischen Boxgrößen?

Du hast jederzeit die Möglichkeit, mehr Gerichte auszuwählen und so auch mal eine größere Box zu erhalten, automatisiert wird Dir dann auch der neue Preis angezeigt. Wenn Du Dich also mal nicht zwischen den Gerichten entscheiden kannst, aber noch nicht die Maximalgerichtzahl von 5 erreicht hast, kannst Du einfach noch ein weiteres Gericht für Deine Wunschpersonen-Anzahl dazuordern.

Wie kommen die Gerichte geliefert und wie wird sichergestellt, dass die Zutaten frisch bleiben?

Die Gerichte kommen in einem großen Karton in Deutschland via DPD, UPS oder Lifery. In dem Karton findest Du einen großen Beutel, in dem alle Zutaten transportiert wurden, die in den Kühlschrank gehören. Mit Hilfe von Eis- und Gefrierbeuteln werden dort die Zutaten während der Lieferung kühl gehalten.

Unser Tipp: Durch das intelligente Kühlsystem mit den Eisbeuteln, die sogar an besonders zu kühlende Zutaten wie Fleisch gebunden werden, brauchst Du Dir auch keine Sorgen machen, wenn Du mal nicht zu Hause sein solltest, wenn Deine Box kommt. Sie überlebt so selbst im Sommer im Treppenhaus bis abends, wenn Du eine Ablageort vor der Tür beim Lieferdienst angeben hast.

Wie lagere ich die Zutaten, bis ich koche?

Alles aus dem großen Zutatenbeutel kommt in den Kühlschrank. Die restlichen papierähnlichen Zutatentüten für die Gerichte, die auch alle mit der Rezept-Zahl versehen sind, sollst Du trocken und kühl lagern.

Unser Tipp: Auch wenn nicht gefordert, öffne alle Zutatentüten und lege leicht verderbliche Speisen wie Salate, Spinat, Pilze, Kräuter oder auch Zitronen mit in den Kühlschrank, dann gehst Du wirklich sicher, dass alles noch frisch ist, wenn Du dann kochst.

Wie sieht es mit dem Thema Nachhaltigkeit aus?

Ein großer Nachteil bei Kochboxen ist natürlich das Verpackungsmaterial. Allerdings ergreift HelloFresh hier in jedem Fall Maßnahmen, die gegensteuern. So lassen sich die Zutatentüten der einzelnen Gerichte tatsächlich in der Bio-Tonne entsorgen, denn die Tüten an sich und auch die Etiketten sind zu 100% kompostierbar. Die Box an sich und auch den großen Beutel mit den Kühlschrank-Zutaten kannst Du in der Altpapiertonne entsorgen. Als Gefrierbeitel kommen Eis/Wasserbeutel zum Einsatz, die Du entweder wiederverwenden oder aber nutzen kannst, um Deine Pflanzen zum Beispiel zu gießen. Die Isolations und Plastikmaterialien der einzelnen Zutaten müssen in der gelben Tonne recycelt werden.

Generell ist das Thema Nachhaltigkeit ein sehr wichtiges für HelloFresh - das Unternehmen hat sich verpflichtet, 100% seiner direkten Emissionen zu kompensieren. Dies wird gewährleistet durch möglichst nachhaltige und regionale Lebensmittel, sowie die genaue Kontrolle der CO₂-Emissionen der ganzen Lieferkette: ob der Betrieb an sich, die Services für Energie, Lieferung, Website, App und Server sowie alle Verpackungen - all diese Emissionen werden durch Klimaprojekte kompensiert und regelmäßig durch den TÜV Rheinland geprüft. Wir finden das sehr gut und es ist spannend, sich auch mal die genauen Projekte anzusehen - Methangas in den Niederlanden, Waldschutzprojekte in der Schweiz und Peru sind tolle Beispiele dafür, wie Unternehmen bewusst mit dem Thema Nachhaltigkeit umgehen können.