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    Meet and Greet mit Miyabi Kawai und Alina

    Ein Artikel von Maria  maria-specht

    Großes Gewinnspiel mit Wundercurves & sheego (Anzeige)

    Das Gewinnspiel mit sheego und Wundercurves

    Jetzt nicht völlig durchzudrehen und Schnappatmung zu bekommen, ist schwer, denn was wir Dir heute präsentieren, ist wirklich etwas ganz Besonderes. Gemeinsam mit sheego präsentieren wir Dir ein wunderbarkurviges Gewinnspiel, das seinesgleichen sucht. Wir verlosen zwei Pakete prall gefüllt mit Meet and Greets mit Sängerin Alina und Designerin Miyabi Kawai!

    Paket Nummer I beinhaltet ein Meet and Greet mit Designerin und Autorin Miyabi Kawai am 31. Mai 2019 in Dresden. Die Gewinnerin und ihre Begleitung treffen keine Geringere als Miyabi und brechen mit ihr zu einem kleinen Mittagsplausch auf. Ganz exklusiv verhilft sheego der Gewinnerin zu einem neuen Stil und sucht mit ihr ein tolles Partyoutfit für ein Konzert am Abend. Denn nach dem großen Umstyling geht es zum Live-Auftritt der Sängerin Alina, auf dem die Gewinnerin mit ihrem neuen Look, ihrer Begleitung und Miyabi die Nacht zum Tag macht. Die Stücke entspringen der brandneuen sheego-Kollektion "Wilderness" und natürlich hat sich das neue Outfit dann einen Platz im Kleiderschrank der Gewinnerin gesichert. Ist das Konzert vorbei, treffen sie die Sängerin dann noch hautnah hinter der Bühne.

    Paket I kurz und knapp zusammengefasst:

    Wann: 31. Mai 2019 ab 11 Uhr

    Wo: Dresden

    Was: Triff Miyabi und begleite sie exklusiv zum Alina Konzert.

    Weil ein Meet and Greet selten allein kommt, haben wir gleich noch ein Paket, das eine weitere Gewinnerin glücklich machen wird. Die glückliche Gewinnerin von Paket II wird zusammen mit ihrer Begleitung am 1. Juni 2019 in Dresden von der Sängerin Alina zu einem leckeren Brunch geladen. Sind dann alle satt, fahren alle gemeinsam zu einer Lesung von Miyabi Kawai, die ihr neues Buch vorstellt. Auf der Fahrt dorthin wird Alina ein kleines Mini-Konzert geben. Ist die Lesung zu Ende, treffen die Gewinnerinnen Miyabi Kawai live und in Farbe und können sie mit allen Fragen löchern, die ihnen auf dem Herzen liegen.

    Paket II kurz und kanpp zusammengefasst:

    Wann: 1. Juni 2019

    Wo: Dresden

    Was: Begleite Alina zur Buchlesung von Miyabi Kawai.

    "Ich sehe uns Frauen, mit entschlossenen Pinselstrichen in einzelne Zonen unterteilt und tituliert mit den Worten "Bruststück: zu klein/zu groß (nein, können Sie sich nicht aussuchen, wird Ihnen zugeteilt), vorzugsweise rund, darf nicht hängen, bitte auf Festigkeit, Nippelgröße und -farbe achten" und "Bauch: Nur gut, wenn mager. Im Bestfall mit hohem Muskelanteil. Kann über Zeit Gebrauchsspuren entwickeln. Unbedingt Fettanteil aufs Minimum reduzieren!" […] Meiner Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Meiner Empörung übrigens auch nicht."

    Aus Miyabi Kawais Buch "Dem Meer ist es egal, ob Du eine Bikinifigur hast"

    Paket I - Triff Miyabi und begleite sie exklusiv zum Alina Konzert

    Paket II - Begleite Alina zur Buchlesung von Miyabi Kawai

    Nach schier unendlichem Warten war es am 31. Mai endlich so weit. Wir begaben uns auf die Reise nach Dresden, um die glücklichen Gewinnerinnen der Meet and Greets mit Alina und Miyabi Kawai in Empfang zu nehmen, welche wir zusammen mit sheego ausgelost haben. Was wir erlebt haben und welch tolle Frauen wir trafen, erfährst Du hier.

    Umstyling sheego

    Die fünf Gewinnerinnen nach dem Umstyling

    Freitag, der 31.05.: Umstyling & Konzert

    Am Freitag ging es also los. Um die hitzige Mittagszeit trafen wir fünf tolle Frauen, zwei Mutter-Tochter-Gespanne und eine Einzelkämpferin, die aufgeregt in der Hotel-Lobby von Bein zu Bein tippelten. Dann kam sie auch schon, die Frau, auf die wir uns alle freuten: Miyabi Kawai, vielen aus der Sendung “Schrankalarm!” ein Gesicht. Nach dem obligatorischen Korkenknallen der Sektflasche schlugen wir uns erstmal alle ordentlich die Bäuche bei einem leckeren Mittagessen voll. Miyabi zählt zwar zu Deutschlands Promi-Riege, ist aber nahbar, offen und immer herzlich, was auch dazu führte, dass das Mittagessen, dem alle so entgegenfieberten, eher einem Kaffeeklatsch unter Freundinnen glich. Vollgestopft und bester Laune fuhren wir in die Villa Baumgarten, wo das große Umstyling nun endlich beginnen sollte. Nicht nur, dass alle Mädels von Schmink- und Styling-Experten toll frisiert und geschminkt wurden, wir durchstöberten zudem viele unterschiedliche Looks von sheego in einem Raum, der einer kleinen Boutique glich. Jede Gewinnerin durfte sich ein ganz individuell auf sie abgestimmtes Outfit aussuchen, das sie dann am Abend beim Konzert von Alina tragen konnte. Und da passierte es, der Moment, als es mir das erste Mal so richtig warm ums Herz wurde, es sollte übrigens nicht der letzte sein. Heidi, übrigens die Mama von Sonja (großes Wow), kam in den Raum mit vielen Basic-Looks, aber auch aufregenden Kleidern und sagte, sie finde ja das rote Wickelkleid aus der Miyabi-Kollektion toll und auch die Lederleggings sieht klasse aus, aber ihr würde das keinesfalls stehen.

    Die Gewinnerinnen mit Miyabi Kawai & Alina

    Glücklicherweise hörte dies Miyabi, die mit einer Frage ganz unbewusst die nächsten Stunden beeinflusste: “Wieso nicht?” Wer hat denn gesagt, es würde ihr nicht stehen? Wie kommt sie darauf, dass sie mit ihrer wohlgeformten Sanduhrenfigur kein Wickelkleid tragen kann? Oder warum sollte ihr die Lederleggings nicht stehen, wo sie doch tolle Beine hat? Heidi fing also an, sich waghalsig ins Abenteuer zu stürzen, und probierte fleißig an. Nach und nach kamen auch die anderen Gewinnerinnen dazu, denen es übrigens allen genauso erging. Alle waren sich unsicher, wollten lieber mit Shirt und Jeans auf Nummer sicher gehen, nahmen aber all ihren Mut zusammen und fanden am Ende tolle Looks, die aufregend sowie kurvenschmeichelnd waren und sie perfekt in Szene setzten. Mit diesem Gefühl von Frauenpower und allgemeinen Wohlbefinden machten wir uns auf den Weg zum Konzert von Alina, das in der Schauburg Dresden stattfand - Ein kleines Kino, das so perfekt zu den Akustik-Klängen passte. In der ersten Reihe nahmen wir Platz, ein Hauch von Promifeeling machte sich breit und los ging es. Alinas Songs sprechen aus der Seele, ganz ehrlich, ich habe vorher nur wenig von ihr gehört, aber einfach deshalb, weil mich Akustik-Songs, sind sie dann auch noch auf Deutsch, runterziehen, weswegen die Musikwahl bei mir öfter auf schnelle Popsongs fällt. Und dann trat Alina auf diese kleine Bühne mit nur einem Gitarristen und haute uns alle um. Ganz ehrlich singt sie sich jeden Frust, jede Freude, jeden Gedanken von der Seele und ich muss zugeben, seit Freitag hat sie einen neuen Fan. Nach dem Konzert nahm sie sich Zeit, all unsere Gewinnerinnen nochmal ordentlich zu herzen und eine gute Nacht zu wünschen, denn dafür war es höchste Zeit. Glücklich und nachhaltig beeindruckt von so viel Frauenpower, aber mit schmerzenden Füßen kuschelten wir uns in die Betten.

    Die Vorher-Nachher-Bilder des Umstylings findest Du hier. Wenn Du mehr darüber erfahren möchtest, für welche Outfits sich die Gewinnerinnen am Ende entschieden und warum, dann klick einfach auf den Button.

    Die Gewinnerinnen mit Alina

    Samstag, der 01.06.: Die Lesung

    Der nächste Tag begann früh, vielleicht etwas zu früh, wenn man mich fragt, doch ich konnte es kaum erwarten die nächsten fünf Gewinnerinnen zu treffen. In der Hotellobby zeigte sich das gleiche Bild: Fünf hibbelige Gewinnerinnen freuten sich auf ihr bevorstehendes Meet & Greet. Doch bevor Alina zum Frühstück dazustoßen sollte, durften auch sie sich noch neu einkleiden. Gleiches Bild wie gestern, wieder mal wurde mir bewusst, wie unsicher wir doch sind und wie wenig wir uns modisch noch zutrauen. Am Ende fanden alle fünf ein tolles Outfit und es ging auf zum Frühstück. Nachdem wir uns die Bäuche voll gehauen hatten, stieß Sängerin Alina zur gemütlichen Mädelsrunde. Auch Alina könnte offener kaum sein. Sie ist ehrlich, laut und sagt, was ihr in den Kopf schießt. Das kam an und sorgte für ordentlich gute Laune. Mit der Limousine (der Fahrer überraschte mich einmal mehr mit seinen Einparkkünsten) fuhren alle in die Dresdner Innenstadt zu Thalia, wo die letzte Lesung von Miyabi Kawais neuem Buch auf dem Plan stand.

    Miyabi Kawai bei ihrer Lesung

    "Dem Meer ist es egal, ob Du eine Bikinifigur hast"

    Selbstliebe und Body Posititvity sind Begriffe, die gerade in den sozialen Netzwerken einen ultimativen Hype erleben. Umso schwieriger ist es, ein Buch zu schreiben, das sich damit beschäftigt, aber nicht zu sehr in diese neumodische Welle der Emanzipation rutscht. Das Thema liegt Miyabi Kawai am Herzen, da sie den Kampf mit den eigenen Maßen aus eigener Erfahrung zu gut kennt. Am Samstag durften wir zusammen mit unseren Gewinnerinnen an ihrer letzten Lesung zu ihrem Buch "Dem Meer ist egal, ob Du eine Bikinifigur hast" beiwohnen. Mit viel Witz und Charme las Miyabi nur wenige Kapitel vor, die aber Lust machten, ganz bald am Strand das komplette Werk zu schmökern. Das Besondere ist, dass sich Miyabi eben nicht nur auf die Seite aller molligen Frauen stellt, ein bisschen über Selbstliebe quatscht und von allen verlangt, dass man ganz selbstbewusst in den Spiegel blickt und sich rundum wohlfühlt. Sie schreibt für JEDE Frau, denn wir alle, völlig gleich ob dick, dünn, klein oder groß, hadern mit unseren Körpern. In fünf Abschnitten beschäftigt sich Miyabi in ihrem Buch von den Wurzeln allen Übels über Body Shaming und den Sozialen Medien bis hin zum Selbstbewusstsein und der Selbstliebe.

    Miyabi Kawai

    In Deinem Buch beschreibst Du vermeintliche "Problemzonen". Hast Du selbst Problemzonen?

    Nein, ich habe keine Problemzonen. Das ist nicht, weil ich alles an mir super finde, sondern weil ich mich weigere und auch gelernt habe, mich nicht mehr in Zonen einzuteilen. Frauen reden von ihren Problemzonen, das haben wir so gelernt. Wir schauen in den Spiegel und sehen uns auch in diesen Zonen. Also blicken wir auf unsere Oberschenkel hier, den Bauch da und die Oberarme und denken: Das muss noch optimiert werden! Das passt noch nicht, da ist noch Cellulite, das ist noch nicht schlank genug. Wir versuchen dann immer, zu reparieren und zu korrigieren, sagen "Okay, ich muss was gegen Cellulite tun!" und so weiter. Und wenn wir uns in diese Zonen einteilen, was passiert dann? Wir nehmen uns eigentlich als Baustelle wahr. Wir sehen nicht mehr die Gesamtheit von uns. Wir nehmen uns als uns selbst nicht mehr wahr.

    Gute Beispiele sind Frauen, die es mit Schönheitsoperationen übertreiben, weil sie den Blick für das Gesamte verloren haben. Sie sehen: Die Lippe muss voller, die Nase muss schmaler, die Ohren müssen angelegt werden, das Doppelkinn muss weg, Die Falten müssen weg! Wir verstehen immer nicht, dass Frauen das selbst nicht sehen, wir sagen immer: "Hast Du gesehen, wie die aussieht? Das ist ja so überoperiert!". Das gibt's als Extremfall und wir haben das im kleineren Fall auch: Wir haben den Gesamtblick verloren und denken in diesen Zonen. Deshalb prangere ich diese auch so an. Natürlich gibt es bei mir Stellen, bei denen ich denke: "Ach ist jetzt nicht meine Lieblingsstelle!". Aber ich schaue nicht auf diese einzelnen Stellen. Wenn ich mich im Spiegel betrachte, im besten Falle in meinem "Schmeichelnden Spiegel", sehe ich mich und finde mich toll. Das habe ich gelernt. Und deshalb sag ich "Nöö". So Baustellen gibt es natürlich immer. Ich habe kein Problem damit, meine Zähne zu begradigen. Dabei geht es nicht darum, dass ich die nicht toll finde, sondern das meine Migräne daherkommen kann. Aber ob die jetzt so stehen oder so stehen, damit habe ich meinen Frieden gemacht.

    Miyabi mit dem Wundercurves-Team

    Wir sprechen immer wieder mit Frauen, die uns fragen, wie sie die ein oder andere Stelle kaschieren können.

    Kaschieren höre ich oft - gerade in der Zeit von "Schrankalarm". Da muss man erstmal von der Aussage wegkommen, dass es irgendwas zu kaschieren gibt. Das war immer eine gewisse Herausforderung, einen Stylingratgeber mit "Finde Deinen Style" zu schreiben, der Tipps gibt für den Body-Type und wo man zeigt, wie man sich vorteilhaft kleiden kann. Wobei ich "Vorteilhaftigkeit" als Wort nicht mag, weil es übersetzt heißt, so schlank wie möglich auszusehen. Ich finde, es gibt keinen Grund, warum man das sollte. Das mag Alibi-mäßig wie eine Umformulierung klingen, aber ich glaube, dass es wichtig ist, klar zu sagen: "Konzentriere Dich auf Deine Vorzüge und die Dinge, mit denen Du noch nicht so im Reinen bist oder die Du nicht so gern zeigen willst, für die kann ich Dir Tipps geben, wie Du die optisch in den Hintergrund rückst!". Aber wir reden nicht von Kaschieren im Sinne von Verstecken!

    Heute soll es ja um ein Umstyling gehen: Macht Dir sowas Spaß oder bist Du da durch "Schrankalarm" so reingerutscht?

    Ich mache Umstylings gerne. Ich mache es schon sehr, sehr lange. Also praktisch mit Frauen an Kleiderstangen stehen und Sachen durchzuprobieren. Früher stand beruflich vor allem die Frage im Raum, was passt jetzt zu dem Auftritt oder was erzählen wir jetzt für ein Editorial. Richtig spannend wurde es bei "Schrankalarm", als ich mit richtigen Frauen wie Du und ich plötzlich nicht mehr Outfits für einen bestimmten Zweck zusammenstellte, sondern um sich schön zu fühlen und Sachen für den Alltag zu finden. Mittlerweile liegt der Schwerpunkt eines Umstylings nicht mehr auf dem Outfit, das finde ich ganz spannend, sondern er liegt auf dem Austausch miteinander. Jedes Umstyling ist ein Aufhänger für ein Gespräch über Selbstliebe und so passiert währenddessen unheimlich viel. Das Schöne ist, wir reden dabei sehr viel, machen aber auch etwas Praktisches. In den meisten Fällen merke ich den sofortigen Effekt, den das hat. Denn eine Frau, die mir gerade eben noch erklärt hat, dass sie Rot nicht tragen kann, trägt am Ende Rot. Das ist so ein kleiner "Yeah Chaka"-Moment. Und es ist der Beweis dafür, dass es das nicht gibt dieses "Eigentlich nicht tragen". Es ist eher eine Grenze, die wir uns selbst im Kopf setzen. Da kann eine kleine Unterhaltung schon viel bringen!

    Das Interview mit Miyabi Kawai

    Neben dem Umstyling blieben uns 5 Minuten, um mit Miyabi ganz privat und ungestört zu quatschen. So konnten wir ihr die ein oder andere spannende Frage stellen:

    Sonja vor dem Umstyling

    Sonja nach dem Umstyling

    Sonja nach dem Umstyling

    Heidi nach dem Umstyling

    Heidi vor dem Umstyling

    Sina vor dem Umstyling

    Sina nach dem Umstyling

    Heidrun nach dem Umstyling

    Heidrun vor dem Umstyling

    Nela vor dem Umstyling

    Nela nach dem Umstyling