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Upcycling: Kein Modetrend, sondern eine Einstellung

Von Elisa

DIY-Tipps für Mode mit Wow-Effekt [Anzeige]

Die neue Sommermode ist für viele Frauen ein Anlass, um im Kleiderschrank mal wieder für Ordnung zu sorgen. Doch beim Aussortieren ist es Dir bestimmt auch schon mal so gegangen: Der Stapel mit den Teilen, die Du nicht mehr anziehen willst, wächst und wächst. Dazwischen tauchen in den Tiefen Deines Schranks immer wieder Stücke auf, die Du noch gar nicht getragen hast –diese landen natürlich ebenfalls auf dem No-Go-Stapel. Beim Anblick Deiner Ausbeute plagt Dich aber plötzlich das schlechte Gewissen. Schließlich hat irgendwo auf der Welt jemand diese Kleider produziert. Einige Teile waren bestimmt nicht günstig und in vielen von ihnen steckt noch großes Potenzial – Potenzial, das Du mithilfe von unseren Upcycling-Tipps selbst noch aus dem langweiligsten T-Shirt herauskitzelst.

Was ist Upcycling?

Dieser DIY-Trend leitet sich vom englischen „recycling“, also wiederverwerten, ab. Die Silbe „up“ bezieht sich darauf, dass alte Kleidung mit ein paar Handgriffen wieder aufgewertet wird. Das bringt zwei gravierende Vorteile mit sich:

  • 1. Du musst Deine Kleidung nicht wegschmeißen, sondern hauchst ihr mit wenig Aufwand neues Leben ein. Das schont die Umwelt.
  • 2. Du wirst selbst zu Designerin, kannst Deiner Kreativität freien Lauf lassen und kreierst individuelle Einzelstücke nach Deinem Geschmack.

Lege also schon mal Schere, Stift, Nadel und Faden bereit. Dann kann es auch schon losgehen.


Upcycling: Patchwork Jeanstasche
Upcycling: Patchwork Jeanstasche

Die It-Bag, die mal ein T-Shirt war

Gerade für Einsteiger eignet sich dieses Projekt, das aus dem ausgeleierten Lieblingsshirt ein cooles Accessoire macht. Alles, was Du brauchst, sind Schere, Lineal, ein Textilstift und natürlich ein möglichst langgeschnittenes T-Shirt aus robustem Stoff. Für die Taschenträger faltest Du das Oberteil längs und entfernst Ärmel sowie Ausschnitt großzügig, sodass im Grunde nur noch ein Tank-Top vor Dir liegt. Schneide anschließend in relativ gleichem Abstand rund zwei Zentimeter lange Fransen in den unteren Saum. Die jeweils Übereinanderliegenden verknotest Du nacheinander mit einem Doppelknoten und schon ist die Tasche fertig.

Zwei Jeans, ein Trend

Etwas anspruchsvoller, aber dafür total angesagt, sind Two-Tone-Jeans. Lege Dir dafür zwei alte Modelle mit unterschiedlichen Waschungen sowie eine Nähmaschine bereit. Eine zu kurze Hose verlängerst Du, indem Du das Bein auf Knöchelhöhe abschneidest. Je nach Bedarf, fügst du mit dem Stoff der anderen Jeans Länge hinzu. Auf ähnliche Weise wird aus einer Skinny- eine Schlaghose. Trenne dafür einfach den Saum sowie die Seitennaht der Hose bis zum Knie auf. Anschließend nähst Du dort den dreieckig zugeschnittenen Stoff der zweiten Jeans ein. Grundsätzlich verpasst Du Deinen Hosen schon mit kleinen Aufnähern oder Blumenstickereien ein Upgrade.

Upcycling

Kein Abfall trotz neuer Kleidungsstücke

Ist Dir Upcygling noch nicht genug? Dann kannst Du mit der Zero-Waste-Methode aus Stoffresten und alter Kleidung neue Stücke schaffen, ohne dass dabei Abfälle anfallen. Aus einem alten Tuch, einer abgetrennten Hosentasche und einem Blusenärmel entsteht zum Beispiel in Nullkommanichts ein neuer Schal im Patchwork-Stil. Wie viel Potenzial in Deinem Kleiderschrank schlummert und was Du sonst noch aus in die Jahre gekommenen Textilien zaubern kannst, zeigt Dir „Fashion-DIY Upcycling“ – ein E-Book mit weiteren Ideen und Anleitungen.

Mode, über die sich die Umwelt freut

Dir liegt die Umwelt am Herzen doch gleichzeitig legst du großen Wert auf Stilbewusstsein? Dann ist Upcycling wie für Dich gemacht. Damit trägst Du dazu bei, dass weniger Rohstoffe verbraucht werden und setzt somit ein Zeichen gegen die weitverbreitete Konsumsucht. Positiver Nebeneffekt: Du erweckst Deine eigenen Designs zum Leben und musst dafür nicht einmal Geld ausgeben – eine Win-Win-Situation für die Natur und Dein Portemonnaie.

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