Figurtyp H: Der Röhren-Typ


Der Figurtyp H verkörpert häufig das, was in aller Munde als Model-Body bezeichnet wird. Die H-Figur neigt zu einem kleinen Busen und schmalen Hüften und Schultern. Die Arme und Beine sind oft dünn und lang. Der Oberkörper wirkt wie ein Kasten, denn die Taille des H-Typen ist meistens sehr wenig ausgeprägt. In der allgemeinen Stilberatung wird dieser Figurtyp häufig als burschikos oder schlaksig bezeichnet. Wir finden, der Figurtyp H zeichnet sich durch Sportlichkeit und Androgynität mit weniger Kurven aus. Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, die H-Figur optimal zu stylen: entweder Du verstärkst Deine androgyne Figur mit einem strengen, minimalistischen und maskulin wirkenden Outfit oder Du wendest ein paar kleine Tricks an, um aus Deiner vielleicht etwas kantig wirkenden H-Figur eine weibliche Sanduhr zu zaubern.


1. Kurz & Knackig: Do’s and Dont's für den Figurtyp H

2. Bin ich Figurtyp H?

3. Prominente Beispiele, die dem Figurtyp H entsprechen

4. Oberteile & Jacken für den Figurtyp H

5. Hosen & Röcke für den Figurtyp H

6. Kleider für den Figurtyp H

7. Bademode für den Figurtyp H

8. Materialien, die sich besonders für den Figurtyp H eignen

Kurz & Knackig: Do’s and Dont's für den Figurtyp H


Do's

weibliche Akzente, wie Rüschen, Volants, Drapierungen, Raffungen, Schleifchen oder Spitzen-Details

weite, tiefe Ausschnitte

betonte Schulter- und Brustpartien durch breite Reverskragen oder Brusttaschen

asymmetrische Schnitte

florale Muster

Dont's

zu enge und zu weite Kleidung

unifarben von Kopf bis Fuß

Taillengürtel

Verzierungen in Taillenhöhe


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Bin ich Figurtyp H?

Was für eine individuelle Typberatung wichtig ist, ist genau zu wissen, welchen Figurtyp Du hast. Die meisten fragen sich jedoch: welcher Figurtyp bin ich eigentlich? Um zu berechnen, ob Du wirklich Figurtyp H bist, brauchst Du einen Taschenrechner und die Maße Deiner Schultern, Taille und Hüfte. Und dann schmeißt Du den Rechner an:

  • Deine Taille darf maximal 25 Prozent schmaler sein als Deine Schultern
  • Die Maße Deiner Schultern, Hüfte und Brust dürfen sich nicht mehr als um 5 Prozent unterscheiden

Da der zweite Punkt etwas schwierig ist, hier nochmal der genaue Rechenweg. Du multiplizierst den größten gemessenen Wert, also entweder Schulter, Hüfte oder Brust mit 0,95. Diesen Wert vergleichst Du dann mit den anderen beiden Werten. Ist die berechnete Zahl nun jeweils größer oder gleich den anderen beiden Werten, hast Du einen H-Figurtyp.

Prominente Beispiele, die dem Figurtyp H entsprechen

Prominente Beispiele für diesen Figurtypen zu finden, ist gar nicht schwer. Denn eigentlich sind es alle schlanken Models, die auf den Laufstegen dieser Welt zu Hause sind. Das Model Cara Delevingne ist ein H-Typ durch und durch und spielt mit ihrem androgynen Look. Sängerin Taylor Swift hingegen versucht, mit ihren Outfits ihre Weiblichkeit hervorzuheben. Auch die berühmte Schauspielerin Keira Knightly ist ein Beispiel für die H-Figur.

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Oberteile & Jacken für den Figurtyp H

Die H-Typen verfügen in der Regel über wenig Kurven, hier gilt es, mehr Volumen zu schaffen und eine Silhouette zu zaubern. Shirts mit einer Empire-Linie können da hilfreich sein. Auch Oberteile mit vertikalen Mustern sind wie für Dich gemacht, da sie Deine Oberweite größer erscheinen lassen. O-Typen können das Hauptaugenmerk gern auf ihren Ausschnitt legen. Puffärmelchen, Schulterriegel, drapierte Ausschnitte, Brusttaschen mit Klappen oder in Falten gelegte Brustpartien sind perfekte Tricks, um den Blick auf Deine Schultern, Dein Dekolleté und Deine Brust zu lenken. Nähte, Schnitte und Accessoires sollten auf dem Oberkörper des O-Typs ein tiefes V zeichnen, das bis zur Taille reicht. Dadurch wird Deine Taille akzentuiert und verschmälert.

Sowohl kurze und enge Oberteile als auch hochgeschlossene Shirts sollte die O-Figur aus ihrem Kleiderschrank verbannen. Es macht einfach keinen Sinn. Sie lassen Dich wie eine Säule erscheinen. Du musst aber nicht immer auf Weiblichkeit setzen, denn auch der androgyn-maskuline Look ist gerade absoluter Trend. Ein strenger Hosenanzug mit tiefem Revers passt super zu Deinem H-Figurtyp. Bei Jacken eignen sich am besten gerade Schnitte, wie Trench- oder Duster-Coats.


Hosen & Röcke für den Figurtyp H

Um Deiner Figur eine zauberhafte Silhouette zu verleihen, eignen sich besonders schmal geschnittene High Waist-Hosen. Deine schmalen Beine solltest Du besonders betonen, genau wie Deinen Ausschnitt. Dazu eignen sich vor allem gerade und schmal geschnittene Hosen und Röcke. Von weiten Hosen und Röcken solltest Du aber Abstand nehmen. Um die Figur des H-Typs besser zu akzentuieren, sollte sich der Figurtyp H niemals von Kopf bis Fuß in zu enge oder zu weite Teile schmeißen. Weites Shirt zu Boyfriend-Hosen sind also ein absolutes Tabu. Auch ein ganzes Outfit in einer Farbe hat die gleiche Wirkung.

Um Silhouette zu schaffen, sollte der Unterkörper des O-Typs wie ein A aussehen. Das gelingt beispielsweise mit leicht ausgestellten Röcken und Hosen. Weite Tellerröcke und Palazzo-Hosen lassen Deine Figur traumhaft weiblich wirken. Auch gut geeignet um das A zu erreichen, sind Stoffmuster, die am Saum größer sind und sich zur Taille verkleinern. Aber auch Verzierungen, die entsprechend angeordnet sind, wie Borten, Spitzen oder Paspeln, können dieses A erzeugen. Um mehr Weiblichkeit in die eigene Form zu bekommen, eignen sich hervorragend verspielte Akzente, wie Rüschen, Volants, Drapierungen, Raffungen, Schleifchen oder Spitzen-Applikationen. Diese Akzente sollten jedoch nur vereinzelt im Schulter-, Brust- und Hüftbereich eingesetzt werden. Willst Du aber eher auf den sogenannten Dandy-Style setzen, dann eigenen sich besonders weite Marlenehosen.

Kleider für den Figurtyp H


Um Dich besonders feminin zu kleiden, eignen sich Kleider mit optischen Illusionen. Was das heißt? Alle Kleider mit Print, Design oder Color-Blocking kreieren Kurven à la Jennifer Lopez.

Besonders wichtig dabei ist, immer Kleider zu wählen, die die Taille betonen. Egal ist dabei, ob das durch Ziernähte, die Art des Stoffes oder den Einsatz des Lagenlooks geschieht. Wirkt die Taille des H-Typs schmaler, wird der Oberkörper und die Hüfte ganz von selbst weiblicher und voller.

Natürlich funktioniert dieser Trick auch andersrum. So lassen Kleider, die auf den Schultern und der Hüfte ein paar Gramm hinzu mogeln, Deine Taille schlanker wirken. Perfekt dafür sind Hemdblusenkleider mit einem tiefen Ausschnitt, auffällige Accessoires am Dekolleté und Kleider mit Wasserfallausschnitten.




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Bademode für den Figurtyp H

Der Figurtyp H neigt zu breiteren und dominanten Schultern und kann diese mit breiten Bikiniträgern kaschieren. Triangel-Oberteile, die nach oben spitz und dreieckig geschnitten sind eigenen sich hervorragend für kleine Brüste. Denn sie geben kaum Halt und bedecken die Brust am wenigsten. Der Figurtyp H ist mit seiner kleinen Oberweite und dem schmalen Körper perfekt gerüstet für diesen Bikini.

Möchtest Du am Strand aber eher mit einem volleren Dekolleté glänzen, eigenen sich Bikinis mit eingearbeiteten Push-up-Effekt.

Der Hipster-Bikinislip ist eine sehr niedrig geschnittene Form des Höschens. Dieses Höschen betont die Hüften und lässt diese Zone breiter erscheinen. Ein so tief angesetzter Bund verlängert außerdem den Oberkörper optisch. Dieser Bikinislip ist also optimal geeignet für den Figurtyp H.

Materialien, die sich besonders für den Figurtyp H eignen

Der Figurtyp H kann im Grunde alle Stoffe und Materialien tragen, deshalb ist er auf den weltweiten Laufstegen ja so beliebt. Egal ob, Baumwolle und Leinen, Seide, Satin, Chiffon, feine Wolle, Gabardine, leichter Tweed, Stoffe im Knitterlook oder Stoffe mit Strukturen oder leichte Materialien für den angesagten Layer-Look – dem O-Typ sind keine Grenzen gesetzt.



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