Wenn der Wind kühler wird und die Blätter von Goldgelb bis Rostrot leuchten, beginnt die Zeit der weichen Strickmode. Fließende Stoffe und warme Mäntel hüllen Kurven in Wohlfühlwärme. Doch so angenehm Pullover und Kleider in großen Größen auch sind: Erst die Accessoires machen aus einem schlichten Basic einen Look, an den Du Dich erinnerst. Wie die passenden Herbst-Looks dazu aussehen, zeigen wir Dir an anderer Stelle.
Und Accessoires haben einen Vorteil, den kein anderes Modethema bietet: Bei ihnen stellt sich die Größenfrage nicht. Kein Schnitt, der an der Hüfte zwickt, keine Ärmellänge, die nicht passt, kein Blick ins Größenraster. Eine Kette, ein Paar Ohrringe oder eine Brosche sitzen einfach. Genau deshalb sind sie für kurvige Frauen die verlässlichste Art, einem Outfit Persönlichkeit zu geben. Unsere Auswahl an Schmuck reicht von filigran bis auffällig.
Wenn Accessoires den Ton angeben
Ein schlichtes Feinstrickkleid oder ein kastig geschnittener Oversize-Pullover sind die ideale ruhige Fläche für einen Glanzpunkt. Schmuck ist in der kühleren Jahreszeit längst kein Beiwerk mehr, sondern oft das eigentliche Thema des Looks. Ein gezielt gewählter Akzent zieht den Blick an und gibt auch alltäglichen Kombinationen Kontur.
Das Zusammenspiel aus weichen Texturen und glänzenden Metallen erzeugt Tiefe, und gerade bei fließenden Silhouetten kommt das gut zur Geltung. Neben Glanz gehört für viele noch etwas dazu, das man nicht sieht: Ein Duft rundet die eigene Präsenz ab. Auf Plattformen wie Notino.de findest Du unter Parfum Damen eine große Auswahl. Wer den Duft auf die kühlen Tage abstimmt, umgibt sich mit einer warmen Note aus Vanille, Holz oder Amber.
Beim Metall lohnt der Blick auf die eigene Herbstgarderobe. Goldtöne stehen warmen Farben nahe, also Rostrot, Camel, Senf und Dunkelgrün. Silber und Weißgold wirken neben kühlen Tönen ruhiger, neben Grau, Marine, Schwarz und Beere. Wer beides im Schrank hat, greift zu zweifarbigen Stücken, die machen die Entscheidung überflüssig und verbinden zwei Outfits miteinander.
Mehr ist im Herbst mehr
Wer mit Formen spielen mag, darf sich diese Saison austoben. Beim sogenannten Schmuckmaxxing geht es um das bewusste Schichten von Ketten, Ringen und Armbändern. Mehrere Ketten in unterschiedlichen Längen bringen Struktur in dunkle Rollkragenpullover und ziehen die Linie optisch in die Länge. Auch das Mischen verschiedener Edelmetalle ist längst erlaubt.
- Ketten-Kombis: Verschiedene Längen und Gliederformen erzeugen einen Wasserfall-Effekt über dem Strick. Für eine kräftigere Oberweite funktionieren längere Ketten ab etwa 70 Zentimetern besser als kurze, weil sie die Linie fortführen statt sie zu unterbrechen.
- Ring-Stacking: Mehrere Ringe an einer Hand setzen beim Gestikulieren Glanzpunkte.
- Armreif-Mix: Breitere Spangen über den Ärmelblenden dünner Pullover wirken als Statement. Achte auf offene oder verstellbare Modelle, die sitzen auch über dem Ärmel bequem.
Ein praktischer Punkt, der im Herbst oft übersehen wird: Je dicker der Strick, desto mehr Spielraum braucht der Verschluss. Karabiner mit größerem Ring lassen sich mit kalten Fingern über einem Rollkragen deutlich leichter schließen als feine Federringe. Wer mehrere Ketten übereinander trägt, hängt die kürzeste zuerst um, dann verheddert sich nichts.
Gliederketten zum Schichten entdecken:
Nostalgische Broschen feiern ihr Comeback
Nostalgie steht gerade hoch im Kurs. Broschen mit Geschichte und Erbstücke verlassen die Schmuckschatulle und kommen zurück in den Alltag. Wer durch alte Kästchen stöbert, findet dort oft die schönsten Stücke.
Besonders an voluminösen Mänteln, Reverskrägen oder dicken Strickjacken setzen Broschen Akzente. Und sie können mehr, als nur hübsch aussehen: Ein Schmuckstück am Mantelkragen zieht den Blick nach oben und rahmt das Gesicht. Wenn Du magst, dass der Blick oben bleibt, ist die Brosche das einfachste Mittel dafür, einfacher als jeder Schnitt. Auch am Ausschnitt eines Wickelkleides oder an einer schlichten Stofftasche funktioniert sie.
Zwei Dinge, die Erbstücke lange schön halten: Stich die Nadel bei grobem Strick nicht durch die Masche, sondern zwischen zwei Maschen hindurch, sonst bleibt ein dauerhaftes Loch. Und bewahre alte Broschen einzeln auf, am besten in weichem Stoff. Steine und Emaille zerkratzen sich gegenseitig schneller, als man denkt. Angelaufenes Silber wird mit einem Poliertuch wieder hell, Wasser und Reinigungsmittel haben an altem Schmuck dagegen nichts verloren.
Broschen für Mantel und Strickjacke finden:
Wie Tropfenohrringe jedes Outfit aufwerten
Wer klare Linien bevorzugt, findet in skulpturalen Ohrringen die passenden Begleiter für die kalte Jahreszeit. Anders als ein vielschichtiges Ketten-Layering setzt ein einzelnes markantes Paar einen fokussierten Akzent. Die geschwungenen Formen fangen das herbstliche Licht auf und harmonieren mit hochgeschlossenen Oberteilen und voluminösen Schals.
Bei Ohrringen entscheidet übrigens die Gesichtsform, nicht die Konfektionsgröße. Längliche Tropfen und schmale Anhänger strecken, runde und sehr kurze Modelle betonen die Breite. Das gilt unabhängig davon, welche Größe im Pullover steht.
Achte bei größeren Modellen auf das Gewicht. Hohlformen aus Messing oder Aluminium sehen aus wie massive Skulpturen, ziehen am Ohrläppchen aber kaum. Für lange Tage ist das der Unterschied zwischen Schmuck, den Du abends noch trägst, und Schmuck, der mittags in der Tasche landet.
- Büro-Tauglichkeit: Dezente Metalltöne setzen im Arbeitsalltag ruhige Glanzpunkte.
- Festliche Anlässe: Abends dürfen es funkelnde, extravagante Formen sein.
- Harmonie mit der Frisur: Hochgestecktes Haar oder ein lockerer Dutt bringen geschwungene Ohrringe besonders gut zur Geltung.
Tropfenohrringe für den Herbst shoppen:
Am Ende entscheidet Dein eigener Geschmack, wie üppig oder reduziert Du kombinierst. Accessoires sollen Deinen Stil ergänzen, nicht überlagern. Und weil bei ihnen die Größe keine Rolle spielt, sind sie der Teil der Garderobe, bei dem Du völlig frei bist. Stöbere dafür in Ruhe durch unsere Accessoires.